Zulassung zur Master-Arbeit D-ARCH
Modus des internen Einschreibeverfahrens für die Zulassung zur Master-Arbeit des D-ARCH
Allgemeines
Alle Schritte der Einschreibung werden elektronisch durchgeführt. Dies umfasst die Registration der Studierenden, die Erfassung der vier Selektionen samt Portfolio, die Zuteilung der Studierenden auf die Professuren sowie die Benachrichtigung der Studierenden über deren Zuteilung.
- Die Zuteilung wird erst nach dem Schliessen der Einschreibung gerechnet, und zwar für alle Studierenden gemeinsam.
- Der Zeitpunkt, zu welchem sich eine Studentin oder ein Student innerhalb des Einschreibefensters einschreibt, hat deshalb keinen Einfluss auf die Zuteilung.
- Bei der Zulassung zur Master-Arbeit werden alle Studierenden gleich behandelt. Es gibt, anders als bei der Einschreibung in die Entwurfsklassen, keine Prioritäts-Kategorien und keine Bevorzugung höherer Semester.
Ablauf der Zuteilung
Die Studierenden geben bei der Einschreibung vier Professuren in der Reihenfolge ihrer Wünsche an, die erste bis vierte Selektion.
Das Programm berechnet die Zuteilung nicht eine Studentin nach der anderen, sondern für alle gemeinsam. Jede Zuteilung wird gewichtet: eine erste Selektion zählt am wenigsten, eine vierte am meisten. Es gilt jene Zuteilung, für welche die Summe dieser Gewichte über alle Studierenden am kleinsten ist. Anders gesagt erhalten so viele Studierende wie möglich eine so früh wie möglich genannte Professur.
Fachlich ist das ein sogenanntes Min-Cost-Max-Flow-Problem, ein kostenminimaler Fluss: die Zuteilung wird als Netz beschrieben, in dem jede mögliche Zuweisung einer Studentin oder eines Studenten an eine Professur eine Verbindung mit einem Preis ist. Gesucht wird jene Lösung, die so viele Studierende wie möglich unterbringt und unter diesen die günstigste ist. Das Verfahren dafür ist bekannt und liefert nachweislich das Optimum, es ist kein Näherungsverfahren und kein Ausprobieren.
Damit keine Professur überbelegt wird, gilt für alle Professuren die gleiche Maximalzahl an Studierenden.
- Wer eine spätere Selektion erhält, dessen früher genannte Professuren waren belegt. Es bleibt nie ein Platz bei einer früher genannten Professur frei, während der oder die Studierende einer später genannten zugeteilt wird.
- Sind alle vier gewählten Professuren belegt, wird der oder die Studierende einer anderen Professur zugeteilt. Die Benachrichtigung weist ausdrücklich darauf hin.
In der Regel gibt es mehrere Zuteilungen, die nach dieser Rechnung genau gleich gut sind. Welche davon gilt, entscheidet ein Zufallswert. Dabei spielen keine Merkmale der Studierenden eine Rolle, weder der Name noch das Semester noch der Zeitpunkt der Einschreibung.
Weitere Hinweise
Der Zufallswert wird zusammen mit der Zuteilung gespeichert. Dieselben Selektionen und derselbe Zufallswert ergeben wieder dieselbe Zuteilung; sie ist damit nachvollziehbar und überprüfbar.
Studierende, welche Fragen zum Hergang ihrer Zuteilung haben, wenden sich an das Studiensekretariat des D-ARCH oder schreiben eine E-Mail an registration@arch.ethz.ch.