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Einschreibung in die Entwurfsklassen des D-ARCH
Details Entwurfsprogramm – Herbst Semester 2017
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Angaben zur Professur |
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Lehrstuhl |
Gastdozentur F. Schneider / J. Studer / U. Primas |
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Typ |
Gastdozentur Entwurf |
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Standort |
HIT H 41.3 |
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Webseite |
www.doz.arch.ethz.ch/gastdoz |
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Assistierende |
Barbara Schaub, Martin Lepoutre, Amadeo Linke |
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Kontakt E-Mail |
urs.primas@arch.ethz.ch |
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Angaben zur Entwurfsklasse |
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Typ |
Entwurf V-IX |
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Thema |
Welche Stadt wollen wir? |
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Beschreibung des Entwurfs-programmes |
Ausgangslage:
Zürich verändert sich. Die Industrie ist verschwunden, die Bevölkerung nimmt wieder zu, ganze Stadtteile werden erneuert. Fast unbemerkt verändert sich auch der städtische Raum. Die effiziente Logik der Projektentwicklung auf unabhängigen Arealen führt dazu, dass sich unterschiedliche Stadtbilder, Lebensweisen und Investitionsmodelle kaum mehr ineinander verschränken. Sie existieren nebeneinander. Das übergeordnete und verbindende System der öffentlichen Räume ergibt sich in erster Linie aus der Verkehrsplanung. Selbst die vielbeachteten, neuen Siedlungen des genossenschaftlichen Wohnungsbaus orientieren sich häufig eher auf eine gemeinschaftliche Innenwelt als auf den grossen Massstab der städtischen Räume und Programme.
Modifikationen:
Uns interessieren die zunehmend unterbelichteten Schnittstellen zwischen Massstäben, Raumsystemen und Programmen. Wir suchen nach den Konturen einer anderen Logik der Transformation: Eine Logik, die nicht allein von der Parzelle und den Bedürfnissen ihres Eigentümers ausgeht, sondern die vielfältigen Verschränkungen zwischen privaten, gemeinschaftlichen, quartier- und stadtöffentlichen Räumen und Nutzungen aufs Neue thematisiert.
Vorgehen:
An ausgewählten Schnittpunkten übergeordneter Verbindungslinien erproben wir solche Modifikationen der Stadt. An diesen Brennpunkten untersuchen wir - zunächst in Gruppen - vorgefundene Raumstrukturen, Nutzungen und Typen. Daraus leiten wir Strategien ab für die räumliche, inhaltliche und typologische Transformation und Verdichtung eines Quadranten von jeweils 500 auf 500 Metern. Die Schlüsselprojekte dieser Strategien – städtische Freiräume, Wohnhäuser, Neuinterpretationen bewährter Typen, aber auch ortsspezifische Hybride aus unterschiedlichen Programmen – werden anschliessend individuell zu architektonischen Entwürfen weiterentwickelt.
Arbeitsweise:
Wir ignorieren absichtlich bestimmte Dogmen der städtebaulichen Praxis der vergangenen Jahrzehnte. Die Arbeit gleicht deshalb eher einer Werkstatt als einem Wettbewerb: Wir suchen gemeinsam nach Antworten auf Fragen, die sich im Verlauf der Untersuchung weiterentwickeln.
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Thematische und methodische Schwerpunkte |
Entwurf, Staedtebau |
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Lernziele |
Wir möchten:
- eine kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Stadtentwicklung fördern
- Architektur in Beziehung zum städtischen Masstab entwerfen und diskutieren
- einen innovativen Umgang mit Raumprogrammen und Typologien üben
- das Verständnis für die gesellschaftliche Relevanz des Entwerfens vertiefen
- einen kollaborativen und forschenden Entwurfsprozess erproben |
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LV-Nr. des Entwurfs |
052-1133-17 |
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Zusätzliche integrierte Disziplin(en) |
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Unterrichts-sprache |
Deutsch |
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Arbeitsweise |
Anfangs Gruppenarbeit, anschliessend Einzelarbeit |
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Daten Zwischenkritiken |
Mi, 11.10.2017; Mi, 15.11.2017 |
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Datum Schlusskritik |
Mi, 20.12.2017 |
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Einführungs-veranstaltung |
Di, 19.9.2017, 10:00, HIL E 47.1. |
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Zusätzliche Kosten |
CHF 50 (Schätzung, ohne allfällige Kosten für Modellbau und Seminarwoche) |
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Verfügbare Plätze |
18 |
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Plakat des Entwurfs-programmes |
Plakat ansehen (PDF Datei) |
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